Dieser Text beschreibt Emil Nolde. Der untere Text beinhaltet die Emil Nolde Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Emil Nolde Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Emil Nolde fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Emil Nolde möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Emil Nolde Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Emil Nolde beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Emil Nolde. Fragen zu dem Thema Emil Nolde können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Emil Nolde ArtikelDer deutsche Maler Emil Nolde (* 7.08 1867 in Nolde,
† 13.04 1956 in Seebüll ) wurde als Emil Hansen
geboren. Seit 1902 bezeichnet er sich nach seinem Heimatdorf in dem deutsch-dänischen Grenzland. Nolde zählt zu den führenden Malern des Expressionismus und gilt als einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Er ist bekannt für seine ausdrucksstarke Farbwahl.
Von 1884 bis 1891 ließ er sich als Schnitzer und Zeichner in Flensburg ausbilden. Seine Wanderjahre verbrachte er unter anderem in München, Karlsruhe und Berlin.
Um 1903 malt Nolde noch "lyrische" Landschaften. Von 1906 bis 1907 war er Mitglied der Künstlergruppe Die Brücke und begegnete mit Edvard Munch. Er wird 1909 Mitglied der Berliner Sezession. Entstehen die ersten religiösen Bilder: Abendmahl, Pfingsten, Verspottung. Zwischen 1910 und 1912 hatte er erste Erfolge mit Ausstellungen in Hamburg, Essen und Hagen. Bilder von Nachtleben in Berlin, Theaterzeichnungen, Maskenstillleben, 20 "Herbstmeere", das neunteilige "Leben Christi". Von Herbst 1913 bis Sommer 1914 unternahm er eine Reise in die Südsee. Nolde zieht 1917 nach Utenwarf an der Westküste nahe Tondern und wird später dänischer Staatsbürger. Zu seinem 60. Geburtstag wurde ihm 1927 eine Jubiläumsausstellung in Dresden gewidmet.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Noldes Bilder in Museen beschlagnahmt und zu dem Teil in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. Nolde zieht sich ganz nach Seebüll zurück. Obwohl er ab 1941 einem Malverbot unterlag, malte er heimlich kleinformatige Aquarelle, die er als seine "Ungemalten Bilder" genannte. 1944 wird seine Wohnung in Berlin durch Bomben zerstört.
Nach 1945 erhielt Node zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. Bis 1951 malt er noch über 100 Gemälde und bis 1956 viele Aquarelle. Sie sind wie eine Krönung und Zusammenfassung seines Werkes. Emil Nolde stirbt am 15.April 1956 in Seebüll.
Das Werk Noldes umfasst neben Gemälden auch Farblithographien und
klein- bis großformatige Aquarelle. Seine Motive sind sehr vielfältig, er malte unter anderem Landschaften, religiöse Motive oder das Berliner Nachtleben. Bekannt wurde er auch durch die Aquarelle von seiner Südsee-Reise als Mitglied der medizinischen "Deutsch-Neuguinea-Expedition", die ihn durch Moskau, Sibirien, Korea, Japan und China führte. In den Blumen-Aquarellen konnte Nolde seine Vorstellung von der Musikalität und der absoluten Wirkung der Farben realisieren, ohne die Bindung an die Natur zu verlieren.
Das Leben des Künstlers Emil Nolde spiegelt sich im Roman Die Deutschstunde
von Siegfried Lenz.
Zitat
"Ich liebe die Musik der Farben... Die Farben sind meine Noten, mit denen ich zu- und gegeneinander Klänge und Akkorde bilde." (Emil Nolde)
|
- um 1903, "Wassermühlen, Ruttebüllkoog", Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 2163 (Leihgabe aus Privatbesitz)
- 1905, "Piazza San Domenico II", Düsseldorf, Kunstmuseum
- 1908, "Blumengarten", Düsseldorf, Kunstmuseum
- 1909, "Pfingsten", Berlin, Nationalgalerie
- 1909, "Verspottung Christi", Berlin Brücke-Museum
- 1910, "Tanz um das Goldene Kalb", München, Staatsgalerie moderner Kunst
- 1910, "Herstmeer I", Dortmund, Museum am Ostwall
- 1910, "Herstmeer XI", Kunsthaus Zürich
- 1911, "Im Café", Essen Folkwang-Museum
- 1915, "Figur und Blumen", Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1859 (Leihgabe aus Privatbesitz)
- 1919, "Der Schwärmer", Hannover, Sprengel Museum
- 1922, "Landschaft mit Bauernhaus", Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1690 (Leihgabe aus Privatbesitz)
Buch-Tipp: Emil Nolde für Kinder Um ausführliche Informationen zum Buch " Emil Nolde für Kinder" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
Weiteres zu dem Artikel Emil Nolde |
| Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | August, Berliner, Flensburg, Zusammenarbeit | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Emil Nolde' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Emil Nolde Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Emil Nolde' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Emil Nolde' und 'Emil Nolde' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Emil Nolde' Beschreibung entsprechen.
|
|